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Der Name "Zur alten Schmiede" wurde nicht von ungefähr gewählt. Als dritte von vier Schmieden im Ort Pressel wurde die Schmiede von August Schiffmann um 1850 zum ersten Mal erwähnt. August Schiffmann war mit Wilhelmiene Karius verheiratet. Aus der Ehe ging ein Sohn namens Gustav hervor, der um die Jahrhundertwende als Schmiedemeister Schiff-mann bekannt war.

Sowohl als tüchtiger Schmiedemeister als auch als zänkischer Bürger machte er sich einen Namen. Laut Auszug im gemeinnützigen Wochenblatt vom 26.06.1889 vermittelte Gustav Schiffmann Arbeitsstellen nach Chemnitz. Aber auch die andere Seite des Gustav Schiffmann wurde urkundlich durch mehrere Schiedsprotokolle des Kreises Torgau von 1889 bis 1900 festgehalten.

So wurde zum Beispiel bekannt, daß er die Waage seines Vaters nicht eichen ließ und dafür eine Strafe von 3 Mark auferlegt bekam. Außerdem stritt er sich mit seinen Nachbarn und wurde mit einem Sühnetermin und einem empfindlichen Bußgeld bestraft.

Am 16.10.1910 verkaufte Gustav Schiffmann die Schmiede an Hermann Klunkert. Dieser betrieb sie bis zum Ersten Weltkrieg, wurde Soldat der kaiserlichen Armee und kehrte nicht zurück. Daraufhin blieb die Schmiede einige Jahre geschlossen, bis sie vom Schmiedemeister Kurt Gütling gepachtet und bis 1923 genutzt wurde.

Vom Jahre 1923 an bewirtschaften Gustav Koch und seine Ehefrau Martha Koch geb. Klunkert das Grundstück ausschließlich landwirtschaftlich.

Auch Tochter Helga Eckert geb. Koch hielt der Landwirtschaft die Treue.

Im Jahre 1997 reifte die Idee, die Schmiede als Gaststätte mit Kegelbahn umzubauen. Ich glaube es ist uns gelungen, diesem geschichtsträchtigen Gebäude ein neues Gesicht zu verleihen.



Öffnungszeiten:    Mi-Do: 11:30-14:00 Uhr / 17:00-21:00 Uhr    Fr-Sa: 11:30-22:00 Uhr    So: 11:30-20:00 Uhr
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